Umweltbaubegleitung/ Ökologische Baubegleitung

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Nach dem Umweltschadensgesetz ist ein Umweltschaden (§2 USchadG):

  • eine Schädigung von Arten und natürlichen Lebensräumen nach Maßgabe des § 19 des Bundesnaturschutzgesetzes,
  • eine Schädigung der Gewässer nach Maßgabe des § 90 des Wasserhaushaltsgesetzes,
  • eine Schädigung des Bodens durch eine Beeinträchtigung der Bodenfunktionen im Sinn des § 2 Abs.2 des Bundes-Bodenschutzgesetzes, die durch eine direkte oder indirekte Einbringung von Stoffen, Zubereitungen, Organismen oder Mikroorganismen auf, in oder unter den Boden hervorgerufen wurde und Gefahren für die menschliche Gesundheit verursacht;

Alle bei der Umsetzung von Vorhaben Verantwortlichen haften in gleicher Weise für Schäden aus Handlungen, die zu einem Umweltschaden führen.
Die Umweltbaubegleitung hat nun die Aufgabe, dass die im Zuge von Plangenehmigungsverfahren festgelegten Maßnahmen zur Vermeidung nachteiliger Auswirkungen auf Natur und Umwelt oder durch das BNatSchG und andere Gesetze (Wasserschutz, Bodenschutz usw.), Vorschriften, Richtlinien und Normen
festgelegten Maßnahmen und Verhaltensweisen beachtet und umgesetzt werden.
Das Aufgabenfeld der Umweltbaubegleitung umfaßt die Belange des Naturschutzes, einschließlich des Biotop- und Artenschutzes, des Gewässerschutzes, des Bodenschutzes, daneben auch die Belange des Immissionsschutzes sowie abfallrechtliche und abfalltechnische Belange.

 

Wir bieten eine Umweltbaubegleitung/ Ökologische Baubegleitung zu Bauvorhaben mit umweltbezogenem Vermeidungs- und Kompensationserfordernis, bei Eingriffen in ökologisch sensible Bereiche wie Naturschutzgebiete, nach BNatSchG besonders geschützte Biotope, FFH-Gebiete

Hier finden Sie eine Projektliste zum Thema Umweltbaubegleitung